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ALCHEMIE

Die Begriffe „Alchemie“ und „alchemistisch“ werden heute meist nur im übertragenen Sinn verwendet, was mal mehr mal weniger zutreffend ist. So bezeichnet man z.B. die Methoden des tibetisch buddhistischen Tantra zu recht als „alchemistisch“. Hier handelt es sich aber um etwas Anderes, nämlich um Alchemie im eigentlichen ursprünglichen Sinne des Wortes. Das Foto zeigt uns einen Blick in das Labor eines modernen Alchemisten, dem es in jahrelanger Arbeit gelungen ist, viele der geheimen Rezepte der alchemistischen Tradition auf zu schlüsseln und dadurch ganz besondere Essenzen her zu stellen.

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Als Astrologe arbeite ich oft mit anderen helfend tätigen Menschen zusammen. Im Horoskop läßt sich erkennen, welche Anregung, Inspiration, Unterstützung oder Hilfe zur Selbsthilfe jemandem am Besten dienen kann. Ich empfehle nur solche Möglichkeiten, die ich selbst erfahren und als positiv und wirkungsvoll erlebt habe. In den letzten Jahren habe ich die Arbeit des Alchemisten kennen und schätzen gelernt, dessen Labor das obige Foto zeigt. Er stellt sehr wertvolle und wirksame Elixiere aus Pflanzen, Edelsteinen und Metallen her und ich berate Sie gerne anhand Ihres Geburtshoroskops zu deren Anwendung.

 

Astrologie und Alchemie sind Geschwister. Sie verhalten sich zueinander wie Erkenntnis zu Kunst. Die Alchemie versteht und verwandelt Alle Erscheinungen als Verbindung von dreierlei Kräften:

1. Dem „Mercurius“, das sind die geistigen Aspekte, die „Information“,

2. dem „Sulfur“, das sind die seelischen, lebendigen Kräfte, und

3. dem „Sal“, das sind die kristallinen, materiellen Aspekte einer Erscheinung.

Die alchemistische Arbeit bestehen darin, Mercurius, Sulfur und Sal einer Substanz zunächst einmal zu trennen, sie getrennt voneinander zu reinigen, zu veredeln, sie wieder miteinander zu vereinigen und zu energetisieren. So bietet die Alchemie die gereinigte, veredelte und energetisierte Essenz Aller geistigen, seelischen und materiellen Aspekte einer Substanz. Die Alchemie stärkt dadurch zum Beispiel feinstoffliche und leibliche Organe und ganze Organsysteme auf ihrer geistigen, seelisch vitalen und substantiellen Ebene zugleich.

<Alchemie bedeutet Verwandlung. Verwandlung aus einem Selbst, durch dieses Selbst hin zu einer höheren Stufe dieses Selbst. Veränderung bedeutet dagegen, daß etwas Anderes hinzu kommt. Haben Sie sich im Laufe der Jahre verändert? Vermutlich ja. Sie sind vielen Varianten des „Anderen“ begegnet und wurden dadurch verändert. Aber haben Sie sich auch verwandelt?   

Alchemisten und Astrologen wie Agrippa von Nettesheim und Paracelsus sprachen vom „Genius“. Sie meinten damit ein außerirdisches, schöpferisches, göttliches Wesen, das jeden Menschen in seinem Leben begleitet und beschützt und schon in seiner Jugend, durch Träume und Visionen zu unterrichten beginnt. Der „Genius“ der alten Astrologen und Alchemisten ist ein Agent unserer persönlichen Evolution. Er hilft uns dabei, die Gestalt zu finden, die in uns angelegt ist, und dazu, diese Gestalt zu werden.

Inder würden den „Genius“ vielleicht als „Inneren Guru“ bezeichnen, die alten Griechen sprechen vom „Daimon“, die Hawaianer vom „Aumakua“. Der Genius hilft uns dabei, uns selbst in unserer Entwicklung treu zu bleiben. Astrologisch entsprechen ihm das Zeichen Wassermann, der Planet Uranus, im Häusersystem Haus 11 und der Mondknoten, biographisch vor allem die Phase zwischen 7 und 14 Jahren. In dieser Zeit sind Menschen oft noch sehr hellsichtig und kühn. Wovon haben Sie in der Phase geträumt?

Die vier traditionellen allegorischen Stiche sind der Philosophia reformata von Mylius entnommen, die 1622 in Frankfurt herausgegeben wurde.

Alchemistische Bilder zu deuten, ist eine heikle Angelegenheit. Es handelt sich dabei meist um verschlüsselte Hinweise auf Prozeduren im alchemistischen Labor, die aus Gründen der Geheimhaltung oft auch noch bewußt verfälscht wurden. Aber vermutlich beziehen sich die vier Darstellungen auf den Sulfur, also auf den seelisch lebendigen Aspekt der zu verwandelnden Substanz. Das Sulfurische hat zwei Aspekte, es ist wie das Leben bipolar, und erscheint als Yin und Yang, Nacht und Tag, Frau und Mann und hier auch in der Gestalt von Mond und Sonne. Die Bilder zeigen unterschiedliche Stadien ihrer Beziehung.
 

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