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Die meta-astrologischen Planetenbilder

 


Am 15.3.1995 um 13:43:56 MEZ
in Freiburg im Breisgau

Vor 14 Jahren gelang mir eine astrologische Entdeckung. Das Horoskop zeigt den Moment, als mir die entscheidende Idee dazu einfiel. Diese Idee hat seither mein Denken in Bewegung gehalten und zu immer neuen Einsichten geführt, die mir sonst verschlossen geblieben wären.

Ich berechne Horoskope auf wichtige Momente in der astronomischen Forschung, wie z.B. die Entdeckung eines neuen Planeten und deute dann das Horoskop, um zu einem erweiterten Bild dieses Planeten zu kommen. Die astronomischen Daten dazu recherchierte ich bei der NASA und anderen astronomischen Forschungsinstitutionen. Dieses Verfahren ist nicht grundsätzlich neu, aber nach meiner Kenntnis verfolge ich es konsequenter und detaillierter, als bisher üblich. Dazu kommen Bilder aus dem Mythos der griechischen Antike, der bis heute das Bildreservoir der europäischen Astrologie ausmacht und die etymologische Herleitung der ursprünglichen Bedeutung der Namen der olympischen Götter und anderer für die Astrologie relevanter Begriffe aus dem Altgriechischen. Glücklicherweise hatte ich auch die Chance, einige antike Kultstätten der griechischen Gottheiten zu besuchen und dabei atmosphärische Eindrücke zu sammeln. Und last but not least kommt nach ungefähr 28 Jahren praktischen Umgangs mit der Astrologie auch Einiges an persönlichen Erfahrungen dazu.

Wie schon erwähnt, hat diese Idee seither mein Denken in Bewegung gehalten und zu immer neuen Einsichten geführt. Tatsächlich liegt es in der Natur dieser Entdeckung, dass sie sich ständig weiter entwickelt. Natürlich bilden sich dabei auch Schwerpunkte, wo Mythologie, Etymologie, bereits bewährte Aussagen anderer astrologischer Autoren und die Erkenntnisse aus meiner Entdeckung so klar und deutlich übereinstimmen, dass man annehmen kann, dass bestimmte Aussagen grundsätzlich gültig sind. Aber jedes Mal, wenn ich mich mit dieser Entdeckung beschäftige, tauchen neue Aspekte auf.

 

 

Mit AC Löwe und Sonne in Haus 9 geht es um Erkenntnis. Die Sonne steht in den Fischen, also geht es um einen grenzenlosen Erkenntnisvorgang. Der Neptun steht in Haus 6, die Grenzen der Wahrnehmung werden aufgelöst und mit Wassermann am DC liegt auch die Finalität in der Überschreitung der bisherigen Wahrnehmungsgrenzen. Steinbock in Haus 6 und Saturn in Haus 9 deuten auf allgemeingültige, gesetzmäßige Wahrnehmungen und Erkenntnisse. Dennoch kommt es zu keinen abschließenden, begrenzten oder dogmatischen Aussagen, denn der Saturn in Haus 9 bewegt sich so, wie der Neptun in Haus 6 dies zulässt. Die allgemeingültigen, gesetzmäßigen Wahrnehmungen und Erkenntnisse führen danach hier dazu, dass die bisherigen Wahrnehmungsgrenzen noch weiter aufgelöst werden. Wir haben es also mit einem grenzenlosen Erkenntnisvorgang zu tun.

Insofern sind alle meine Aussagen vorläufig und alle meine Texte sind Essays, - Versuche - das französische „essayer“ bedeutet versuchen. In den letzten 14 Jahren habe ich mehrere Anläufe gestartet, ein Buch über meine Entdeckung der meta-astrologischen Planetenbilder „fertig zu schreiben“, sie sind ausnahmslos gescheitert. Dies liegt in der Natur der Sache. In der Beschäftigung mit dieser Entdeckung werde ich wohl glücklicherweise nie zu einem endgültigen Abschluss meiner Erkenntniswege kommen. Sie können meine Texte dennoch mit Gewinn lesen, wenn Sie sich für Astrologie interessieren und auf „absolute Wahrheiten“ vorübergehend einmal verzichten können. Das braucht ja kein dauernder Verzicht zu sein, denn „Absolute Wahrheiten“ gibt es vielerorts und obendrein gratis. Schauen Sie sich etwas um, Sie werden bestimmt sehr rasch jemanden finden, der ganz genau weiß, was wahr ist und Sie gerne zur „absoluten Wahrheit“ führt. Friedrich Schiller soll einmal gesagt haben:

„Wissen Sie was?  Es gibt Leute, die wissen Alles!
Und wissen Sie was? – Das ist Alles, was diese Leute wissen!“

Was Sie hier finden, sind vorläufige Ergebnisse und ich übernehme keine Haftung für deren Gültigkeit, weil sie eben vorläufig sind. Sie werden beim Lesen dennoch auf interessante Inhalte stoßen, was nicht nur darauf beruht, dass ich mich einigermaßen redlich bemüht habe, sondern vor allem auch darauf, dass es sich bei der Idee, auf der meine Arbeit beruht, nicht um eine beliebige intellektuelle Konstruktion, sondern um eine wirkliche Inspiration handelt.

 

 

Mit anderen Worten, ich habe diese Idee, die mir am 15.3.1995 einfiel, nicht konstruiert. Sondern es handelt sich um einen „Einfall“, den ich immer als ein Geschenk empfunden habe. Auf einem Höhepunkt der Auseinandersetzung mit diesem Einfall träumte ich eines Nachts von einer sehr großen Schlange. Sie brach wenige Meter vor mir aus dem Asphalt der Strasse und war schätzungsweise einen Meter dick und dreißig Meter lang. Merkwürdigerweise lief ich nicht weg, sondern blieb stehen und stach der Schlange mit einem Nagel, den ich an einer Stange befestigt hatte, in die Mitte ihres Kopfes. Anscheinend wollte der Traum mir sagen: „Okay, das ist jetzt schon mal eine etwas größere Schlange, aber Du brauchst nicht weg zu laufen. Es geht nur darum, hier ‚den Nagel auf den Kopf zu treffen’ und standhaft zu bleiben.“

Ich weiß ja nicht, ob Sie selbst auch schreiben und, falls ja, wie Sie das machen. Aber ich bin hier in meinem Arbeitsraum in den letzten Jahren immer wieder auf und abgelaufen und habe im Geist angefangen, Texte zu schreiben und die Anfangsformulierung lautete dann immer: „Schauen Sie, der entscheidende Punkt ist folgender, …“ So habe ich in den letzten 14 Jahren immer wieder versucht, den entscheidenden Punkt, bzw. den Nagel auf den Kopf zu treffen und so haben sich im Laufe dieser Jahre Einsichten und Texte gesammelt, die ich hier nun teilweise publiziere. Und schauen Sie, der entscheidende Punkt ist ja folgender, wir haben hier in Haus 6 eine Konjunktion von Uranus und Neptun. Uranus-Neptun symbolisiert in der Münchener Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner unter anderem die Schlange und die „Wahrheit“. Oh je, jetzt also doch „die Wahrheit?“ - Entschuldigung, das war nur ein Traum.

Pluto und Jupiter, die Herrscher von Haus 5 stehen beide in Haus 5. Es geht hier um einen lebendigen, selbstreferentiellen, geistigen Vorgang. Das heißt, die geistigen Modelle und die daraus entstehenden Erkenntnisse wandeln und entwickeln sich hier aus sich selbst und durch sich selbst zu immer neuen Entwicklungsstufen ihrer selbst. Dabei entstehen Meta-Ebenen in der Astrologie. Wenn Sie die astrologische Literatur des 20. Jahrhunderts sichten, dann finden Sie sehr viele Bücher, die im Grunde Dialoge sind, nämlich Dialoge der Astrologie mit der Theosophie, der Anthroposophie, der Esoterik, der Chaos-Theorie und immer wieder mit der Psychologie. Aber meine Arbeit ist keine esoterische, intuitive, kreative, psychologische, wissenschaftliche oder theosophische Astrologie, sondern im Schwerpunkt, um es mal ganz platt zu sagen „astrologische Astrologie“, - keine Sorge, wir werden das noch umformulieren.

 

 

Hier steigt die Astrologie in ein Gespräch mit sich SELBST ein. Dies ist das Herz meiner Methode. Womit ich den Wert der dialogischen Ansätze keinesfalls herabsetzen möchte, es geht mir nur um die Unterscheidung. Dies ist eben kein Dialog mit einer anderen Disziplin, sondern im Wesentlichen ein Selbstgespräch der Astrologie. Und wie heißt es so schön?  

„Um interessante Selbstgespräche führen zu können,
braucht es einen klugen Partner.“

Sie werden sehen, dass die Astrologie zu sehr interessanten Selbstgesprächen in der Lage ist. Ich nenne diesen Weg, die Astrologie auf sich selbst zurück zu führen, „meta-astrologisch“ und spreche von „meta-astrologischen Planetenbildern“. Den Begriff „meta-astrologisch“ verwende ich so, wie der Begriff „Meta-Kommunikation“ verwendet wird. Er bedeutet, dass man über Kommunikation kommuniziert und dabei ergeben sich oft neue Ebenen in der Kommunikation und sehr interessante neue Möglichkeiten. Ich arbeite „meta-astrologisch“, weil ich eine Kombination als gültig anerkannter astrologischer Methoden verwende, um die astrologische Sichtweise zu erweitern. Mit „Planetenbildern“ meine ich die Beschreibung astrologischer Konstellationen. Es gibt sechs Bezugspunkte, die meiner Arbeit zugrunde liegen: - Erfahrungen als Astrologe,  Reisen zu antiken Kultstätten, die etymologische Herleitung astrologisch relevanter Begriffe aus dem Altgriechischen, die poetischen Bilder des antiken Mythos, eine Kombination allgemein anerkannter astrologischer Methoden und exakt recherchierte Daten zu wichtigen Momenten der astronomischen Forschung. Das siebte Element ist die Idee der „meta-astrologischen Planetenbilder“ - kurz MAP, die all dem die Lebendigkeit einer etwa dreißig Meter langen Riesenschlange verleiht.

Und was bedeutet all dies? Ehrlich gesagt, ich vermute, es bedeutet rein gar Nichts, - oder fast nichts! Denn schauen Sie, es ist doch so, und das ist jetzt wirklich der entscheidende Punkt - egal was in Ihrer Bewusstheit auch auftaucht, egal was - Intuitionen, Ideen, Vorahnungen, Emotionen, Erinnerungen, Gedanken, sinnliche Wahrnehmungen aller Art, darunter auch die Zeilen, die Sie jetzt gerade lesen, genau diese B U C H S T A B E N! - All dies taucht an ein und demselben Ort auf, nämlich in Ihrer Bewusstheit, im Ihrem Gewahrsein von Jetztheit. Dieses Gewahrsein ist vollkommen grenzenlos und ausnahmslos Alles, was in diesem grenzenlosen Gewahrsein auftaucht, entsteht, verdichtet sich und löst sich wieder auf. So einfach ist das. Aus mystischer Sicht, - also jetzt Mal ganz realistisch gesehen, bedeutet dies, dass dieser Text relativ, Ihr Gewahrsein aber absolut ist. Ihr Gewahrsein von Jetztheit ist der absolute Zustand, der Ur-Zustand und Alles was darin auftaucht, auch dieser Text und alles, was bei dessen Lektüre an Emotionen, Ideen,

 

 

rinnerungen, Inspirationen und sonstigen Erscheinungen in Ihrer Bewusstheit entsteht, ist relativ. All dies entsteht, verdichtet sich und vergeht. All dies sind vorübergehende Erfahrungen.

Aber Ihre Bewusstheit zieht sich wie ein roter Faden durch all Ihre Erfahrungen hindurch. Dies gilt auch für Ihr Horoskop, egal was Sie an astrologischen Konstellationen haben, Venus-Jupiter, Sonne-Mond, Merkur-Saturn - was es auch sei und welche Erfahrungen auch immer diese Konstellationen symbolisieren mögen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass dieses unendliche Gewahrsein und alle Erfahrungen, die darin auftauchen, letztlich eventuell ein und dasselbe sind. Vielleicht ist die Unterscheidung zwischen absolut und relativ letztlich absolut relativ. Ich bin aber tatsächlich der Ansicht, dass der Moment, wo Sie erkennen, dass Ihre Bewusstheit grenzenlos ist, unendlich viel bedeutsamer ist, als alle nur denkbaren astrologischen und sonstigen Erkenntnisse, und wollte Sie deshalb auf diesen Punkt hinweisen. Und natürlich freue ich mich sehr, wenn Sie dennoch eine Zeit lang in diesen Landschaften aus Buchstaben spazieren gehen mögen, die ich zusammengebaut habe.

 


15.3.1995 um 13:43:56 MEZ in Freiburg im Breisgau

Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum der Moment, als mir die Idee zu den MAP kam, so genau definiert werden kann. Der Moment kann so exakt definiert werden, weil Teile der Entdeckung im astrologischen Forum www.astrologix.de am 12.10.2006 im „Rhythmodrom“ unter dem Titel „Einladung Schlüssel zu testen“ vorgestellt wurden. Nach dem in der „Münchener Rhythmenlehre“ (MRL) von Wolfgang Döbereiner üblichen Rhythmus von sieben Jahren pro Haus, wird am 12.10.2006 der Mond in 2 ausgelöst.

Die Differenz beträgt 4’’ Bogensekunden, dem entspricht ca. das Drittel einer Zeitsekunde. Der zeitlose Moment, in dem mir die Idee für die meta-astrologischen Planetenbilder einfiel, war also in Wirklichkeit um das Drittel einer Sekunde früher, als hier angegeben. Manche mögen es eben genau! Wie dem auch sei - Haus 2 symbolisiert mit Löwe in 2 und Sonne in 9 eine weltanschaulich aktive Gruppe, der Mond deutet laut MRL auf eine Aktualisierung und steht in der Hamburger Schule auch für „die Öffentlichkeit“. Das heißt am 12.10.2006 wurden die „meta-astrologischen Planetenbilder“ aktualisiert und im Forum einer weltanschaulich aktiven Gruppe öffentlich zugänglich. Die Zeitangabe für die Geburt der „meta-astrologischen Planetenbilder“ kann damit als gesichert gelten.

Herzlich willkommen und Alles Gute

Vinzent Liebig  

Am 1. April 2009 in Freiburg im Breisgau

 

Meine Texte zu den „meta-astrologischen Planetenbildern“ sind urheberrechtlich geschützt.

  

Vinzent Liebig – Kunst und Coaching
Tel: 0761-6967248
changchub11@yahoo.de
www.vinzent-liebig.de


UELLENNACHWEIS 

In diesem Text habe ich folgende Zuordnungen aus der „Münchener Rhythmenlehre“ (MRL) von Wolfgang Döbereiner verwendet:

  • AC, Widder, Mars, Haus 1 = „worum geht es?“, das Potential
  • Stier, Venus, Haus 2 = Gruppe
  • IC, Krebs, Mond, Haus 4 = Aktualisierung
  • Löwe, Sonne, Haus 5 = Vorgang, lebendig
  • Jungfrau, Merkur, Haus 6 = Wahrnehmung
  • DC, Waage, Venus, Haus 7 = Finalität
  • Skorpion, Pluto, Haus 8 = Modelle, geistig
  • Schütze, Jupiter, Haus 9 = Erkenntnis, weltanschaulich, geistig
  • MC, Steinbock, Saturn, Haus 10 = begrenzt, allgemeingültig. gesetzmäßig
  • Wassermann, Uranus, Haus 11 = Aufhebung von Grenzen
  • Fische, Neptun, Haus 12 = grenzenlos, auflösen
  • Uranus-Neptun = die Schlange, die Wahrheit