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Tschüss bis zum nächsten Mal Saturn-Uranus!

Berechnet auf Freiburg im Breisgau
am 5.2.2009 um 10:59:42 Weltzeit

Ab dem 5.2.2009 um 10:59.42 Weltzeit lässt die Intensität der Saturn/Uranus-Opposition, die seit Monaten gültig ist, wieder nach. Saturn und Uranus sind einander ein bisschen fremd, um es vorsichtig zu formulieren. Im griechischen Mythos ist Uranus – griechisch „Uranos“ der schöpferische Gott des nächtlichen Sternenhimmels, der zusammen mit seiner kosmischen Geliebten, nämlich dem Planeten Erde – griechisch „Gäa“ alle Lebewesen erzeugt. Einer ihrer gemeinsamen Söhne ist der Saturn, - griechisch „Kronos“. Saturn/Kronos symbolisiert die Zeit, besonders die begrenzte Lebenszeit aller Lebewesen. Eines Tages stiftet die Erde/Gäa den Saturn/Kronos dazu an, seinen Vater Uranus/Uranos zu ermorden und nach dem Mord an seinem Vater übernimmt Saturn/Kronos die Weltherrschaft. Dass Saturn und Uranus einander ein bisschen fremd sind, kann man also schon verstehen. Soweit zum Mythos.

Der Tod des Uranus symbolisiert den Moment, wo wir den Kontakt zu unserem himmlischen, schöpferischen, individuellen Potential verlieren und uns nur noch mit unserem physischen Körper identifizieren, dessen Lebensdauer begrenzt ist. Ab dann leben wir mit dem mehr oder weniger verdrängten oder mehr oder weniger bewussten Wissen um unseren stetig heran nahenden Tod. Und die Art und Weise, wie wir mit diesem Wissen umgehen, wird bestimmend für unser Leben. Der Schwerpunkt unseres Bewusstseins liegt, wenn wir vom Uranus zum Saturn hinüberwechseln, nicht mehr in der rechten Hirnhälfte, mit ihren kreativen Möglichkeiten, sondern in der linken Gehirnhälfte, die im Sinne logischer und rationaler Strukturen operiert. Und es ist offensichtlich vollkommen unlogisch und irrational, sein Leben nur auf Logik und Rationalität auf zu bauen. Stellen Sie sich vor, Sie leben ihr ganzes Leben lang rational und vernünftig und eines schönen Tages sind Sie trotzdem tot.

Astrologisch gesehen symbolisiert der Uranus schöpferische, freie Impulse und unseren, individuellen Anteil am Transzendenten, während der Saturn Begrenzungen, den Anteil am Irdischen, das Wissen um unsere Vergänglichkeit und auch das Kollektive symbolisiert. Denn wir sind alle „sterblich“, - zumindest unsere physische Erscheinung ist es und im Sinne des Kollektiven symbolisiert Saturn im Weiteren kollektive Vorstellungen, Traditionen sowie Institutionen aller Art, die dem Kollektiven Dauer geben.

Ab letzten Oktober begann sich eine Opposition zwischen Saturn und Uranus auf zu bauen, die am 4.11.2008 erstmals exakt wurde. Am 5.2.2009 haben sich die beiden Planeten nochmals exakt gegenüber gestanden, von 10:53:42 bis 10:59:42 Weltzeit genau. Danach löste sich der Saturn aus der exakten Oppositionsposition zum Uranus. Das heißt, die Intensität der Konstellation lässt von jetzt an nach. Erst Anfang September 2009 baut sich die Konstellation wieder auf und wird am 15.9.2009 nochmals exakt.

Saturn/Uranus-Verbindungen sind oft sehr ermüdend und können Erschöpfungszustände mit sich bringen. Der individuelle, inspirierte, schöpferische Impuls des Uranus stößt auf den Widerstand kollektiver Muster, Vorstellungen und Mechanismen. Das Schöpferische, das etwas Neues in die Wirklichkeit bringen möchte, kommt in Konflikt mit dem, was für die Realität noch bestimmend ist. Die Inspiration kollidiert mit den Grenzen der konkreten Realitäten. Saturn und Uranus sind einander fremd – und so bringt die Konstellation oft auch Entfremdungen, Spannungen und Trennungen mit sich. Tatsächlich hörte ich in meinem Lebensumfeld in der letzten Zeit viel von Trennungen und von Erschöpfungszuständen Aber die Intensität der Konstellation lässt von jetzt an glücklicherweise nach. Wir werden also ab jetzt alle wieder zunehmend etwas leichter und freier atmen.

In diesem Sinne - Tschüss bis zum nächsten Mal Saturn-Uranus!

Alles Gute


Vinzent Liebig



PS: Der Text darf gerne weiter geleitet und verbreitet werden, solange er im Original erhalten und meine Urheberschaft erkennbar bleibt, - Dankeschön!

  

Vinzent Liebig – Kunst und Coaching
Tel: 0761-6967248
changchub11@yahoo.de
www.vinzent-liebig.de


QUELLENNACHWEIS

In meinem Text habe ich folgende Zuordnungen aus der
MRL („Münchener Rhythmenlehre“) von Wolfgang Döbereiner verwendet:

  • MC, Steinbock, Saturn, Haus 10 = Begrenzung, bestimmend
  • Wassermann, Uranus, Haus 11 = schöpferisch
  • Saturn-Uranus = Erschöpfung, Entfremdung, Trennungen